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Tina und Toni©  
Eine positive Haltung hilft in diesem besonderen Jahr

Liebe Leserinnen und Leser

Rückblickend auf das Jahr 2020 sind sich wohl alle einig: Das Jahr ist von der Corona Pandemie geprägt und die Auswirkungen werden uns noch viele Jahre begleiten. Die erlebten Veränderungen und Massnahmen wirken sich natürlich auch auf die Kleinsten aus. Wie kann das Programm Tina und Toni© eingesetzt werden, um diesen speziellen Bedürfnissen gerecht zu werden?

Untersuchungen zeigen: auch Kinder sind durch Situation gestresst

Nicht nur internationale Untersuchungen, sondern auch Eltern berichten, dass die Kinder teilweise unruhiger sind oder häufiger weinen. Einige Kinder haben Angst krank zu werden, oder dass sich ihre Familienmitglieder mit dem Virus anstecken.

Die Massnahmen zur Eindämmung der Krise führen teilweise zu eingeschränktem Kontakt zu Gleichaltrigen und Vertrauenspersonen, Bewegungsmangel, erhöhtem Medienkonsum… Diese Aspekte hinterlassen Spuren hinsichtlich der sozialen, körperlichen und
psychischen Gesundheit. Aber auch Veränderungen innerhalb der Betreuungseinrichtungen (z.B. Organisatorische Änderungen, Abstandsregeln) oder im öffentlichen Raum (Maskenpflicht) gehen wahrscheinlich an den Kindern nicht spurlos vorbei.

Indem man darauf achtet, wie man in Hörweite der Kinder über die Situation spricht, und die Kinder auch nach ihren Gefühlen bezüglich dieser Situation fragt und sich auf positive Aspekte fokussiert, kann man die Kinder durch diese Zeit begleiten.

Das Programm Tina und Toni© fördert die Emotionskompetenzen der Kinder

Insbesondere in schwierigen oder ungewöhnlichen Situationen ist es wichtig, dass Kinder ihre Gefühle zum Ausdruck bringen können.
Verschiedene Szenen sowie die passenden Aktivitäten im Programm Tina und Toni© bieten hierfür die ideale Möglichkeit, um über Sorgen und Ängste der Kinder zu sprechen:

Szene 1: Tina und Toni stellen sich vor, Szene 10: Meine Familie, Szene 12: Worte, die weh tun.

Auch wenn die Szenen in Vergangenheit bereits gehört wurden, laden wir Sie dazu ein, die Szenen mit Berücksichtigung der speziellen Pandemie Situation neu zu entdecken.
Mögliche Diskussionsfragen könnten sein: «Was habt ihr in dieser Zeit besonders toll gemacht?», «Wann hattet ihr Angst, und wovor?», «In welchen Momenten hattet ihr besonders Freude?» etc.

Gemeinsam bringen wir Tina, Toni und Yatou zum Lachen

In Zeiten von Unsicherheit und negativen Erlebnissen, ist es wichtig, positive Aspekte in den Fokus zu rücken. Folgende Ideen können dabei unterstützen:

  • Im Rahmen des Begrüssungsrituals können Sie ergänzend fragen: «Was für tolle Sachen habt ihr kürzlich erlebt?»
  • Als spielerische Aktivität: Tina, Toni und Yatou haben in den letzten Wochen nicht viel gelacht, obwohl sie liebend gerne Lachen. «Habt ihr Lust, fröhliche Bilder zu malen, die alle zum Lachen bringen?»
  • Gerne dürfen Sie Fotos der gemalten Bilder schicken, die wir auf die Webseite oder im nächsten Newsletter teilen. Übrigens: Lachen fördert auch das Wohlbefinden!
  • Laden Sie auch die Eltern der Kinder dazu ein, positive Erlebnisse aus dem Alltag zu unterstreichen, indem sie ihnen die lustigen Bilder der Kinder zeigen.


Die Projektgruppe von Tina und Toni freut sich darauf, im nächsten Jahr wieder über die Entwicklungen im Programm zu berichten! 
Bleiben Sie gesund!

Für die Projektgruppe

Marie-Noëlle McGarrity und Rachel Stauffer Babel


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